KŘTINY FOR FOREIGNERS - Deutsch

06.08.2017 - poutní místo Křtiny

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Varianta:    A ===    B ======     C =========

A  *

DER WALLFAHRTSORT   KŘTINY

 

hat einen altertümlichen Ursprung. Um das Jahr 1210 wurde in dem Křtiny-Tal (auch das Tal der Taufe genannt - vallis baptismi) eine Kirche und ein Kloster gegründet.

 

Bis in das 18. Jahrhundert standen hier zwei Kirchen. Der heutige Wallfahrtskirche wurde in den Jahren 1728 - 1750 durch den Brünner Baumeister Fr. J. Ritz gebaut.

 

Der Bau wurde von dem Barockarchitekt Giovanni Santini (1677 - 1723) entworfen. Die Deckenfresken wurden von dem Brünner Maler Jan Jiří Etgens (1691 - 1759) gemalt. Die Statuen und Schnitzereien sind von dem Brüner Bildhauer Ondřej Schweigel, die Bilder von Ignaz Raab und Jos. Winterhalder.

 

Die gotische Steinstatue der heiligen Jungfrau Maria ist aus dem 13. Jahrhundert. Die Kirche in Křtiny ist ein grosser Bau: 65 m Länge, 35 m Breite und 35 m Höhe. Der Kirchenturm ist 73 m hoch. Die Kirche hat über 30 Fenster.

 

Die Statuen des heiligen Augustin, des heiligen Norbert, der liegenden Jungfrau unter ihnen, stammen von dem Barockbildhauer Ignaz Lengelacher aus Mikulov.

 

Die Hauptwallfahrten:

Der Sonntag nach der Himmelfahrt des Herren, Pfingsten, der Sonntag nach dem Festtag des heiligen Petrus und Paulus, nach dem Festtag der heiligen Anna und während des ganzen Septembers.

 

Die Kapelle ist der heiligen Anna geweiht.

B * 

Wallfahrtskirche der  Jungfrau Maria in Křtiny

 

Křtiny (Kiritein) gehört zu den ältesten Wallfahrtsorten Mährens.  Nach alter Tradition haben im hiesigen Tal die heiligen Kyril und Method getauft. Deshalb auch die altertümliche Bezeichnung Vallis baptismi - das Tauf-Tal, heute Křtiny. Die Tradition spricht auch von einer Erscheinung der Jungfrau Maria in Bukovinka, wo eine Kapelle mit folgender Inschridft steht: „Hier ist im Jahre 1210 die Jungfrau Maria von Křtiny erschienen."

 

Seine gröste Blüte erlebte der Ort jedoch im 17. und 18. Jahrhundert, als von hier die geistliche Erneuerung ganz Mährens  ausging. Kiritein wurde das „Erste Ave Mährens" genannt. Zu jener Zeit wirkten hier die Prämonstratenser. Sie hatten beschlossen hier ein Gotteshaus zu erbauen, das der Bedeutung und Wichtigkeit diese Ortes entsprechen sollte. Den Bauentwurt der neuen Kirche erarbeitete der berühmte Barockarchitekt Giovanni Blasius Santini Aichel /1677 - 1723/. Die Marienkirche von Křtiny ist sein schönster Bau und wird mit Recht als „die Perle Mährens" bezeichnet.

An der Ausschmückung der Kirche beteiligten sich herausragende Meister der Barockzeit. Die bildhauerische Ausschmückung schufen Andreas Schweigel und sein Vater Anton. Die Deckengemälde /Fresken/ stammen von dem Brünner Maler Johann Georg Etgens (1697-1757). Die Kirche wurde nach ihrer Fertigstellung am 1. Mai 1750 vom  Abt des Prämonstratenserklosters Brünn-Zabrdowitz, Christoph Matuška, geweiht.

Ursprünglich war die Kirche mit Schindeln gedeckt, im Jahre 1844 sind die Dächer niedergebrannt, abder schon im nächsten Jahr war das ganze Objekt wieder  - diesmal jedoch - mit Schiefer gedeckt. Am 25. April 1945 wurde die Kirche durch einen Luftangriff sehr beschädigt.

Seit dem Jahr 1974 läuft eine systematische Gesamtrenovierung, die schon mehr als 60 Milionen Kronen ( 2,4 Milionen Euros) in Anspruch genommen hat.

Die Hauptwallfahrtszeit ist rund um Pfingsten. Aber auch während des Jahres kommen immer wieder Pilger hierher. Sie sind - so könnte man sagen - der bedeutsamste Schmuck dieses schönen Gotteshauses.

C * 

Die Wallfahrts-und Pfarrkirche der Jungfrau Maria in Křtiny

 

Die Kirche  stellt eine Dominante der Gemeinde Křtiny und der ganzen Umgebung des Vorgebirges von Moravský Kras dar. Nicht zu Unrecht nennt man sie die Perle von Mähren. 

Die Kirche wurde um das Jahr 1210 von Mönchen des Prämonstratenser-Ordens von Zábrdovice im Křtiny-Tal, Tal der Taufe - Vallis baptismi,  gegründet. Křtiny wurde dank einer Spende des Mährischen Adeligen Lev aus Klobouky das Zentrum des Klosterguts. An der Kirche wurden ein Kloster und im Mittelalter auch eine Abtei-Residenz, die später in ein Schloss umgebaut wurde, errichtet. 

Die Wallfahrtskirche hat eine bewegte Geschichte. In den ältesten Zeiten standen an ihrer Stelle zwei ältere Kirchen, wobei die kleinere im romanischen und die größere  im gotischen Stil gebaut wurden. An Stelle der beiden Kirchen wurde eine monumentale Wallfahrtskirche gebaut und zwar nach dem Projekt des Architekten Johann Blasius Santini-Aichel (1677-1723) und gestiftet von Zuzana Kateřina Liborie von Dietrichstein, geborene von Zástřizl.

Die Kirche, mit deren Baudurchführung der Baumeister František Antonín Ritz (1697-1767) aus Brno beauftragt wurde, entstand in den Jahren 1728 bis 1750. Am 21. April 1771  wurde sie vom Weihbischof František Matěj Chorinský aus Olomouc (1771-1786) als Kirche der Jungfrau Maria konsekriert.

Das Schiff ist im Grundriss eines griechischen Kreuzes mit barocker Wölbung, mit einer zentralen Kuppel und  einem Frontalturm gebaut. Im westlichen Teil  befindet sich ein Hochaltar mit der bedeutendsten Sehenswürdigkeit der Wallfahrtskirche, nämlich der gotischen Steinstatue der gnädigen Jungrau Maria aus Křtiny aus dem 13. Jahrhundert, die Schutzpatronin von Mähren genannt wird. Zu ihrer Herkunft sind mehrere Versionen überliefert. 

Die Kirchendekoration verdanken wir großen Künstlern des 18. Jahrhunderts. Die Deckenfresken sind das Werk des Malers Jiří Etgens (1691-1759) aus Brno. An der Verzierung arbeiteten auch weitere Meister mit, zum Beispiel der Maler Josef Stern (1716-1775). Die bildhauerische Ausschmückung stammt von dem tirolischen, in Brno tätigen Künstler Antonín Schweigl (1695-1761). Nach seinem Tod setzte sein Sohn Ondřej Schweigl (1735-1812) die angefangene Arbeit fort. Die Stirnwand der Kirche zieren Statuen des Bildhauers Ignaz Lengelacher (1698-1780). Das Interieur wurde mit Bildern des Jesuiten Ignác Raab (1715-1787), eines der größten tschechischen Maler des 18. Jahrhunderts, und Josef Winterhalder jun. (1743-1807), eines bedeutenden Malers der barocken Epoche, ausgestattet.

An die Kirche schließen sich ein gewölbter Kreuzgang, versehen mit einer Galerie von Votivbildern, einem Kreuzweg - VIA CRUCIS - und einem Glockenspiel, und die Hl. Anna-Kapelle an.

Der zweite Kreuzgangflügel wurde bis jetzt nicht gebaut.  Im Herbst 2012 wurde eine Revitalisierung des benachbarten Schlossparks fertig gestellt. Nach dem von Professor Ivan Otruba erarbeiteten Entwurf der Umgestaltung wurden auf der Pfarrparzelle grüne kreuzförmige Hagebuchen-Gänge als Heckenzaun angelegt. Der Mitgestalter des Projektes der Umgestaltung des Schlossparks Ing. Ondřej Nečaský schlug die Heckenzaunform nach dem nicht realisierten Projekt Santinis vor. Seit dem Jahre 2013 befindet sich am Rande dieses symbolischen Kreuzgangs ein Lichtweg -VIA LUCIS - mit  14 Stationen.

Die Kirche hat eine langjährige Wallfahrtstradition, die durch das Verbot von Wallfahrten während der Regierung von Kaiser Josef II. sowie in der Zeit des kommunistischen Regimes beeinträchtigt wurde. Im Jahre 2010 feierten Pfarrleute zusammen mit Pilgern das 800jährige Jubiläum der Wallfahrten in Křtiny.

Die Kirche in Křtiny wird als einer der schönsten barocken Bauten in Mähren betrachtet. Sie zählt zu den wertvollsten architektonischen und künstlerischen Sehenswürdigkeiten und sollte der Aufmerksamkeit der Besucher nicht entgehen.  

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